Erfahrungsbericht zum 8-Wöchigen MBSR Kurs (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) - Nicole Ardin

Donnerstag, 29. November 2018

Erfahrungsbericht zum 8-Wöchigen MBSR Kurs (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion)


Hallo Liebe Leser,

Letzten Montag habe ich schon meinen fünften Kursabend des 8-Wöchigen MBSR Seminars besucht. Damit ist die Hälfte schon geschafft, wobei das jetzt nicht so klingen sollte, als wäre ich froh darüber, dass sich der Kurs dem Ende zuneigt. Ich finde ihn nämlich unheimlich bereichernd, unser Kursleiter macht seine Sache sehr gut und wir sind eine gute Gruppe - ich fühle mich wohl und kann so viel Neues lernen und anderes, was ich schon kannte, noch besser üben und umsetzen.

Manche werden sich jetzt allerdings fragen was MBSR überhaupt bedeutet. Die Abkürzung steht für mindfulness based stress reduction und heisst soviel wie Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion, was ihr sicherlich anhand des Titels schon geahnt habt. Entworfen wurde die Methode vom Amerikaner Jon Kabat-Zinn, einem Professor der University of Massachusetts, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema der Achtsamkeit auseinandersetzt und nach deren Wirkungsweisen Forscht.

MBSR beinhaltet sowohl das Erlernen verschiedener Meditations - und Yogatechniken, als auch das bewusste Leben von Achtsamkeit im Alltag. Dabei wird nicht nur am Kursabend geübt, sondern jeden Tag. Zum einen sollen der Body Scan, das Achtsamkeitsyoga und die Sitzmeditation abwechselnd möglichst oft in der Woche praktiziert werden, zum anderen sollen natürliche, achtsame Moment im Alltag entstehen, die einem insbesondere bei der Bewältigung von Stress behilflich sein sollen. Der Kurs dauert pro Abend zweieinhaln Stunden und beginnt in der Regel mit einer Achtsamkeitsübung, allerdings bietet er auch raum für Erfahrungsaustausch, Fragen und hilfreichen Tipps. Jedem Abend ist ein bestimmtes Thema gewidmet - vor zwei Wochen zum Beispiel hatten hatten wird das Thema Gedanken, und letztes Mal ging es um Gefühle.

Die MBSR-Methode wird mittlerweile erfolgreich an vielen Kliniken und Gesundheitszentren rund um die Welt eingesetzt und ich kann nur bestätigen, dass sich auch bei mir schon einiges getan hat. Ich kann zum Beispiel mit Situationen, die mich früher rasch gestress haben, viel entspannter umgehen und kann, wenn ich dann doch mal sehr gestresst bin, viel schneller wieder runterfahren und mich richtig erholen.

Ich kann mir gut vorstellen einige dieser Methoden später in meine Beratungen mit einzubauen, aber bis dahin ist noch genügend Zeit um selbst herauszufinden, was sich als hilfreich erweist und was eher nicht.

Ihr Lieben, ich wünsche euch morgen einen gelungenen Start ins neue Wochenende.

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