Die 7 Grundhaltungen eines entschleunigten Lebens - Nicole Ardin

Samstag, 8. Dezember 2018

Die 7 Grundhaltungen eines entschleunigten Lebens


Hallo Liebe Leser,

Nachdem ich im vorangehenden Beitrag mein Projekt eines entschleunigten Lebens vorgestellt habe, möchte ich dir din diesem Artikel ein paar hilfreiche Tipps zur praktischen Umsetzung geben. Es ist zugegebenermassen nicht immer ganz einfach im Eifer des Gefechts ein entschleunigtes Leben in die Tat um zusetzen. Doch genau das liegt ja der Knackpunkt, wir müssen uns dessen erst einmal bewusst werden, damit wir etwas ändern können - in unserem Fall in Richtung Slow Living.

Digital Detox
Ein grosser Zeitfresser unserer heutigen Zeit sind all die digitalen Verlockungen, die uns täglich begegnen. Computer, Fernseher, Smartphones - alles wunderbare technische Errungenschaften, die uns aber nur solange nützlich sind wie sie uns dienen und nicht wir ihnen. Tatsächlich scheinen die meisten Menschen von ihren elektronischen Gadgets absolut abhängig zu sein, doch warum lassen wir uns nur derart von der Technik versklaven? Warum schaffen es die meisten von uns keinen Tag ohne Smartphone, oder noch schlimmer noch nicht mal eine Stunde ohne?

Auch mal "nein" sagen können ist wichtig
Hier noch schnell, da noch rasch und überhaupt haben wir wieder mal viel zu viel versprochen. Ja, auch das gehört zum entschleunigten Leben, nämlich zu merken, wann die eigenen Grenzen erreicht sind und dann auch für sich selbst einzustehen. Das kann man dem Gegenüber, das uns noch um diees und jenes bittet ganz anständig vermitteln. Vielleicht stösst man zuerst auf Verwunderung und womöglich auch auf Unzufriedenheit des Gegenübers, weil dieses sich bisher gewohnt war, dass wir immer alles brav erledigen, so wie s andere möchten. Doch solche Grenzen aufzuzeigen ist schlussendlich sehr gesund.

Achtsamkeit ins Leben bringen
Zum Thema Achtsamkeit habe ich hier schon einiges geschrieben und auch noch einiges für die Zukunft geplant. Trotzdem ist die Achtsamkeit ein wichtiger Aspekt wenn es um ein entschleunigtes Leben geht, denn nur wenn ich achtsam bin, kann ich mir darüber bewusst werden, wann ich Gefahr laufe mich zu schnell in eine Situation hineinzugeben, oder aber etwas wieder mal ganz schnell noch machen will. Genau dann ist die Achtsamkeit angebracht um innezuhalten, mir über die aktuelle Situation bewusst zu werden, zu beobachten und daraus zu lernen.

Unpünktlichkeit einplanen
Das Gefühl nicht rechtzeitig am Ziel einzutreffen ist eine unserer grössten Stressfallen. In solchen Momenten kann einfach nichts schnell genug gehen, am besten ist es immer dann, wenn auch noch jede Ampel auf rot steht, wenn der Weg versperrt ist und wir einen Umweg machen müssen, oder wenn der Zug einfach nicht losfährt. Typisch, oder? Genau dann, wenn wir ohnehin schon spät dran sind. Natürlich liegt nicht immer alles in unserer Hand, manchml läuft wirklich alles schief, doch was in unserer Hand liegt ist das Einplanen von genügend Zeit. So plane ich früh genug wie lange ich in etwa bis zum Ziel brauche und plane auch gleich noch etwas mehr Zeit dazu. Ich plane hierbei etwa eine Viertelstunde dazu, also als ob ich eine viertelstunde früher am vereinbarten Ziel zu sein hätte - das nimmt mir automatisch den Stress wenn Unvorhergesehenes eintritt.
Auszeiten nehmen und entspannen
Während eines Gesprächst, das ich vor kurzem mit einem guten Freund geführt habe meinte dieser, es würde ihm schwer fallen einfach mal ein paar Stunden zu entspannen und nichts zu tun. Dieses Nichtstun fühle sich füh ihn wie verschwendete Zeit an. Das liegt wohl daran, dass unsere Gesellschaft Erfolg mit Leistung, oft mir materieller Leistung, gleichsetzt. Wer viel arbeitet, der schafft vieles, der ist ein braver Bürger und hat sich was auch immer verdient - Geld, Urlaub, Wochenende, Schlaf! Mit dieser Einstellung definieren wir unseren Wert über unsere Leistungen. Aber würde das nicht heissen, dass ein Neugeborenes nichts wert wäre? Schliesslich liegt es doch nur rum, weint und isst und tut, was ein Neugeborenes halt so tut. Einige von euch werden jetzt vielleicht sagen, dass ein Neugeborenes halt noch nicht mehr kann, wir Erwachsenen jedoch schon, aber das ist gar nicht der Punkt. Wenn wir unseren Wert anhand der Leistungen messen, dann wäre jeder Mensch, der aus irgend einem Grund weniger leisten kann, auch weniger wert. Das wäre unlogisch nicht wahr? Doch wieso verurteilen wir uns dann, wenn wir uns mal Zeit für uns, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu nehmen und uns zu entspannen? Verlieren wir dabei an Wert? Nein, ganz bestimmt nicht.

Kraft tanken in der Natur
Die Natur ist ein echter Alleskönner. Sie spendet uns nicht nur Nahrung, Luft, Wasser und alles, was wir sonst noch zum überleben brauchen, sie hilft uns auch dabei auch Psychisch gesund zu bleiben. Wissensfchaftliche Studien belegen mittlerweile zum Bsiepiel, dass Waldspaziergänge den Blutdruck und die Herzfrequenz regulieren. Auch die Aussschüttung von Adrenalin ist deutlich weniger als bei einem Spaziergang durch die Stadt. Dafür reichen auch schon 10 -15 Minuten, gemäss Studien würden sogar schon 5 Minuten reichen, doch von Zeit zu Zeit 10-15 Minuten im Grünen zu verbringen, ist wohl kaum zuviel verlangt, oder? Auf jeden Fall ist die Natur ein unglaublich guter Kraftgeber und Entschleuniger, deshalb sollte man sich eine Auszeit im Grünen auf keinen Fall entgehen lassen.

Weniger ist mehr
Anstatt unsere Tage mit gefühlt tausend Terminen zuzustopfen, sollten wir uns überlegen, was weg kann. Natürlich gibt es Termine und Verpflichtungen, die man nicht absagen kann oder will - das ist völlig in Ordnung. Hier gilt es, meiner Meinung nach, in sich hineinzuspüren und sich darüber klar zu werden, was man wirklich braucht und was man getrost beiseite legen kann. Letzendlich geht es doch auch immer ums eigene Ermessen, was einem gut tut, was man gerade braucht, oder eben nicht braucht und dabei zu sich selbst zu stehen, zu dem was einem gut tut.

Zauberhafte Grüsse
Nicole

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