Auf der Suche nach dem persönlichen Glück - Nicole Ardin

Freitag, 8. März 2019

Auf der Suche nach dem persönlichen Glück


Wie oft sind wir damit beschäftigt einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, der gar nicht unser eigener ist? Egal ob beruflich oder privat, wir glauben man müsse dieses oder jenes im Leben gemacht oder erreicht haben, andernfalls gehöre man „nicht dazu“. Ja wozu denn? Zur Gesellschaft? Will man das überhaupt, können wir das noch, wenn wir uns selbst treu bleiben wollen?

Ich glaube nicht, oder zumindest nicht immer, denn gerade wenn ich mir zum Beispiel das gemeinläufige Bild der heutigen Frau so anschaue, dann sehe ich nach wie vor ziemlich viele ungeschriebene Gesetze zum Thema Aussehen, zum Thema Karriere, aber natürlich auch nach wie vor zum Thema Liebesleben und Familie. Das Korsett, liebe Leser, wurde in den letzten Jahrzehnten zwar schon ein wenig gelockert, eng ist es aber trotzdem noch. Ob sich das in Zukunft ändern wird? Wünschenswert wäre es auf jeden Fall, doch ich glaube eine Art Trendbild der Vorzeigefrau wird es immer geben.

Umso wichtiger ist es sich davon nicht blenden, oder gar einschränken zu lassen. Wenn ich frühere Bekannte wieder treffe und sie nach ihren Leben frage, dann höre ich von ihren Erfolgen und bin begeistert, was sich während all der Jahre getan hat, doch wenn ich sie frage ob sie glücklich sind, dann kommt oft ein eher zögerliches JA, manchmal auch gar keines. Viel zu oft folgen darauf Aussagen wie: “…dann habe ich geheiratet und Kinder bekommen, oder Karriere gemacht - am besten beides - wie es sich eben gehört.” Ja, WIE ES SICH GEHÖRT, aber gehört sich das wirklich? Natürlich gibt es Menschen, die damit vollkommen in ihrem Element sind, und das ist wundervoll, aber was ist mit all den anderen, die es nicht sind?

Was ist das für eine Mode, die wir uns angeeignet haben die Träume anderer zu erfüllen? Darüber was uns helfen kann ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen, habe ich andernorts schon mal geschrieben und diese Infos sind keinesfalls geheim, sondern allen frei zugänglich – man muss bloss danach suchen - ihr wisst schon Google und so. Warum also beschäftigen sich nicht mehr damit, sondern geben sich mit einem Leben zufrieden, in dem Wohlbefinden ein seltenes Luxusgut ist, ein Auto zu besitzen, oder regelmässig zur Maniküre zu gehen aber ist ganz normal?

Wenn du diesen Artikel liest, lieber Leser, dann wirst du dich vielleicht auch mit der Frage beschäftigen, was dich glücklich macht – egal ob du es schon bist und dich fragst warum, oder ob du noch nach deinem persönlichen Glück suchst. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht mich in regelmässigen Abständen ganz bewusst zu fragen ob ich glücklich bin und mein Leben noch authentisch lebe. Wenn ich es nicht bin, dann geht ich der Sache auf den Grund. Manchmal befinde ich mich in einer schwierigen Phase, die einfach Geduld braucht, manchmal merke ich aber auch, dass ich etwas verändern muss, dass ich wieder mal ehrlich zu mir selbst sein muss um wieder mehr Wohlbefinden in meinen Alltag zu holen. Und das ist völlig in Ordnung. Wir dürfen alle authentisch und glücklich sein und für unser Glück einstehen.

Hab einen glücklichen Tag!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen