Was unsere Denkweise mit unserem Glück zu tun hat

by - April 22, 2020

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Dieses Zitat bringt mich zum Schmunzeln, denn es trägt so viel Wahrheit in sich. Unsere Sorgen und Ängste haben sehr viel mit unseren Gedanken zu tun und bestimmen folgich auch unser Wohlbefinden, sprich, unser Glücksempfinden mit.


Die Macht der Gedanken und was sie mit deinen Gefühlen zu tun haben

Warum fühlst du dich eigentlich so, wie du dich gerade fühlst? Hast du dir dazu schon einmal Gedanken gemacht? Viele Menschen glauben nämlich, dass ihre Gefühle mit ihren Umständen zu tun haben. Mit dem Partner läuft es gerade nicht so, wie es soll. Der Job ist nicht das, was du dir erhofft hast oder im Urlaub läuft alles nur erdenkliche einfach schief. Klar, die Umstände sind Schuld an deinem Empfinden, schliesslich wärst du zufrieden, wenn alles so wäre, wie du es dir vorstellst. Oder etwa nicht? Wenn so oder so ähnlich deine Meinung dazu aussieht, dann kann ich dich erst einmal beruhigen, denn das denken wir erstmal alle. Trotzdem muss ich dich in dieser Sache wömglich jetzt enttäuschen, denn die Wahrheit ist eine andere.

Das, was um uns herum geschieht sind Auslöser - einverstanden - aber die Wurzeln unseres Unwohlseins und unserer Zufriedenheit liegt in der Art und Weise wie wir denken, also daran, was wir über eine Situation denken, wie wir sie betrachten. Es sind daher unsere Gedanken, die bestimmen, wie wir uns fühlen, nicht umgekehrt und erst recht nicht die Umstände. Kurz gesagt steht zu Beginn eine Situation oder eine Person zu der du bestimmte Gedanken entwickelst. Diese Gedanken bewerten wir als Mensch, was wiederum bestimmte Gefühle auslöst, die entweder angenehm oder unengenehm sind. Manchmal entsteht daraus ein richtiger Kreislauf, nämlich dann, wenn diese Gefühle wieder neue Gedanken hervorrufen und daraufhin wieder neue Gefühle auslösen. Wenn das geschieht, dann sind wir oft im Irrglauben, dass wir gar nicht anders fühlen können als so, wie wir gerade fühlen.

"For there is nothing either good or bad, but thinking makes it so."- William Shakespeare

Es lohnt sich daher unsere Gedanken mal genauer unter die Lupe zu nehmen und die damit verbundenen Gefühle beobachten und verstehen zu lernen. Wie du das bewerkstelligen kannst? Zum Beispiel in dem du mehr Achtsamkeit in deinen Alltag bringst, oder in dem du meditiertst. Vielleicht bist du aber auch jemand, der die eigenen Gedanken gerne aufschreibt? Wie wäre es dann mit einem Gedankentagebuch? Zwar braucht es ein wenig Übung die eigenen Gedanken bewusst wahrzunehmen und diese mit unseren Gefühlen in Verbindung zu bringen, doch es lohnt sich, denn dann können wir sehr viel in unserem Leben zum Guten verändern. Und um jetzt wieder zurückzukommen auf das anfängliche Bild, die eigenen Gedanken beobachten zu lernen, aber auch zu lernen diese nicht zu werten, sondern einfach zu akzeptieren, trägt auch einiges an Positivem zu unserem Wohlbefinden bei. Wenn du also das nächste Mal merkst, dass du gerade dabei bist in eine Negativspirale zu fallen, dann halte einen Moment inne und befasse dich damit, was du gerade gedacht hast und zu diesem unguten Gefühl geführt hat. Probiere es doch einfach mal aus.

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