Wie Ausreden uns am Aufblühen hindern

by - August 24, 2021


Im Laufe unseres Lebens bedienen wir uns ab und an mal sogenannter Ausweichsstrategien. Oder anders ausgedrückt, wir bedienen uns gewisser Ausreden um anderen, oder auch uns selbst zu erklären, warum noch immer nicht erreicht haben, was wir uns vorgenommen haben. Kennst du das? Fällt dir womöglich sogar ein konkretes Beispiel dazu ein? Dann brauchst du dich nicht schlecht zu fühlen dafür, denn jeder Mensch nutzt im Laufe seines Lebens solche Ausweichsstrategien, JEDER. 

Das ist auch icht weiter schlimm, das Problem damit ist allerdings folgendes: Solche Ausreden hindern uns daran aufzublühen, anhand neuer Situationen zu lernen und an ihnen zu wachsen. In Wahrheit steht  nicht die besagte Unmöglichkeit dahinter, sondern unsere Denkmuster, Sichtweisen und Ängste, die wir zum Teil sogar schon aus unserer Kindheit mit ins Erwachsenenleben genommen haben. Diese Ängste sind durchaus nachvollziehbar, denn Veränderungen brauchen Mut. Sie kosten uns Kraft, Zeit und Geduld, das ist ganz schön viel Arbeit.

Ausserdem bedeutet Veränderung auch eine potentielle Gefahr, denn wir bewegen uns ausserhalb unserer Komfortzone, wissen nicht, was uns erwartet und was ist eigentlich, wenn es mit der Veränderung noch schlimmer wird, als es ohnehin schon ist? Verstehst du was ich damit sagen will? Diese Ängste sind der wahre Grund, warum wir solcher Ausweichsstrategien bedienen und sie zeigen sich eben oft durch unsere Denkmuster und Glaubenssätze.

Was will ich nicht?

Die Frage um aus dieser Selbsttäuschung hiniaustreten zu können lautet: Wo belüge ich mich selbst und was sind meine (wahren) Ziele und Bedürfnisse? Denn der Mensch ist ein zielgerichtetes Wesen und vielleicht verfolgen wir unbewusst in einer bestimmten Sache eben genau das Ziel es nicht zu schaffen. Oder aber das Erreichen dieses Zieles würde einen Interessenkonflikt mit einem anderen auslösen? Die Gründe dafür weshalb wir uns in mancher Hinsicht selbst im Weg stehen sind so vielfältig wie die Menschheit selbst.  Wenn du dir deine Fragen ehrlich beantworten kannst, dann hilft es dir nicht nur für dich unnütze Ziele beiseite zu legen, es hilft dir auch dabei deine frei gewordene Energie auf die Ziele zu richten, die dir tatsächlich wichtig sind.


5 Wege eigene Bedürfnisse kennenzulernen

Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind und uns dadurch erst einmal bewusst wird, was wir nicht wirklich in unserem Leben wollen oder brauchen, dann können wir den nächsten Schritt wagen: unsere Bedürfnisse kennenlernen. Nachfolgend will ich dir ein paar Möglichkeiten vorstellen, wie du dies tun kannst.
  1. Lerne auf deine Gefühle zu achten 
  2. Starte eine Liste mit deinen wichtigsten Bedürfnissen
  3. Wenn du dich so richtig ärgerst, welches Bedürfnis unterdrückst du in diesem Moment?
  4. Stelle dir Fragen wie: Will ich das wirklich? Tut es mir gut? oder: was will ich stattdessen?
  5. Lerne "ja" zu dir selbst zu sagen und dich abzugrenzen
Wenn du dich mit diesen fünf Punkten befasst, dann wirst du nicht nur viel über dich selbst lernen, du eröffnest dir damit auch die Möglichkeit aufzublühen, denn du lernst dabei deinen Fokus und deine Energie auf das zu richten, was dir gut tut und dich weiter bringt.

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