Resilient durch die Krise: 3 Strategien um Kraft zu schöpfen

by - August 09, 2021


Die Welt befindet sich nunmehr seit über einem Jahr in einer uns wohlbekannten Krise. Während wir mittlerweile in vielerlei Hinsicht einiges zum Thema lernen durften, erreichen mich immer mehr Nachrichten zum Thema Resilienz in der Krise, aber auch wie man ganz allgemein mit dem mittlerweile langanhaltenden, enormen Druck umgehen soll. Die Kraftreserven scheinen (verständlicherweise) aufgebraucht und gleichzeitig scheint die Krise kein Ende nehmen zu wollen. In diesem Artikel will ich dir deshalb ein paar Inspirationen geben, wie du sowohl mit der aktuellen, wie auch mit anderen Krisen lernen kannst umzugehen.

Jede (Lebens-)Krise ist eine psychisch und oft auch physisch fordernde Situation. Manche Krisen treffen eine einzelne Person, eine Gruppe von Menschen, oder, wie in diesem Fall eine Gesellschaft als Ganzes. Wie lange wir diesem enormen Druck standhalten ist von Mensch zu Mensch und von Situation zu Situation individuell. Tatsache ist allerdings, je länger die Krise anhält, desto mehr werden unsere Kraftreserven aufgebraucht. Um in Krisensituationen mental stark bleiben zu können braucht es daher vor allem eines: Ressourcen um unser Wohlbefinden zu erhöhen

Drei Möglichkeiten, wie du dein Wohlbefinden und somit auch deine Resilienz und Krisenfähigkeit stärkst, will ich dir jetzt vorstellen.

1. Geplante Ruhephasen

Wie vorhin schon erwähnt, fordern uns Krisen ganz schön viel Kraft ab. Durch Resilienz ist es uns allerdings nicht nur möglich diese Krisen zu meistern, sondern gar nicht erst so stark in die persönliche Krise zu rutschen. Doch was bedeutet das konkret? Resilienz bedeutet nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen die Fähigkeit, alles an einem abprallen zu lassen. Resilienz gewinnen wir unter anderem auch durch geplante Ruhephasen, in denen Körper und Geist neue Kraft schöpfen können. Wie du deine Resilienzfähigkeit stärken kannst, habe ich in fogendem Artikel schon mal genauer erklärt:Die 7 Säulen der Resilienz. Es lohnt sich allerdings auch das Thema Stress und Stressbewältigung genauer zu beleuchten. Solltest du das tun wollen, dann kann ich dir folgenden Artikel empfehlen:7 Übungen zur raschen Stressbewältigung

2. Dein Energiefokus bewusst setzen

Krisensituationen schränken unsere Freiheiten zum Teil stark ein, sodass es uns fast ein wenig so erscheint als würde sie uns leben. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig sich erst einmal bewusst zu machen was in unserer eigenen Hand liegt und was nicht, denn oft neigen wir dazu unsere Energie für etwas einzusetzen, was nicht in unserer Hand liegt. Warum stattdessen unseren Energiefokus nicht auf das setzen, was wir aktiv mit beeinflussen können? Dieses Bewusstwerden ist wertvoll, denn ab diesem Moment haben wir eine Wahl. Entweder wir entscheiden uns unsere Energie für das zu nutzen, was nicht in unserer Hand liegt, indem wir uns zum Beispiel ständig darüber aufregen. Oder aber wir lenken unseren Fokus auf das, was in unserer Hand liegt, zum Beispiel wie wir die Situation auf andere Weise betrachten können, ob es anderes gibt, was wir tun können, was unserer Gesundheit gut tut und so weiter.

Nehmen wir an du entscheidest dich für letzteres. Wie könnte das konkret aussehen? Zum Beispiel in dem du dir deiner Perspektive bewusst wirst und unter Umständen sogar bereit bist eine neue einzunehmen (Der umkehrbare Umhang: eine Frage der Perspektive). Oder du findest heraus wie du mit der gegebenen situation auf positive Weise umgehen kannst, zum Beispiel in dem du deine eigenen Stärken kennen und nutzen lernst (5 Wege die eigenen Stärken kennen zu lernen).

3. Die Hoffnung stirbt zuletzt

Auch eine hoffnungsvolle und optimistische Lebensweise unterstützt dein Wohlbefinden und damit meine ich kein realitätsferne Weltsicht, die alles rosa malt und schön redet. Sondern einen authentischen und realistischen Optimismus. Wie du dir eine optimistischere Lebensweise aneignen kannst, erfährst du in meinem Artikel: Optimisten leben besser - der Weg in einen positiveren Alltag

Am Ende weisst du am selbst am besten, was dir gut tut. Vielleicht hast du auch eine Vertauensperson, der du nicht nur deine Sorgen anvertrauen, sondern auch Ideen präsentieren kannst. Jemanden, der dich ermutigt und dabei unterstützt dein Wohlbefinden zu stäken? Auch das Bewusstwerden darüber, das wir mit unseren Sorgen nicht alleine sind, unterstützt uns dabei mehr Ruhe und Stärke aufzubauen.



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